Verschollen und gestrandet in Agonda/Goa

Am 17. Januar sind wir mit unserer Estafette in Goa am Agonda South Beach gestrandet. Nach einem Abstecher ins Landesinnere, wo wir die eindrücklichen Höhlentempel von Ajanta, Aurangobad und Elora besucht haben (Weltkulturerbe – ebenso im Buch“ 1000 places in the world, you have to seen, before you died“) geniessen wir nun den malerischen Ort Agonda in Goa, das tosende Meer, keine 30 m von unserer geliebten Estafette entfernt.
Michael konnte an unserem Ankunftsabend noch seinen 6.Geburtstag mit einem Meer-Bad feiern, wir wurden von den „Overlanders“ herzlich empfangen, mit Peter und Sabine im Restaurant gab`s ein leckeres Nachtessen mit „Happy Birthday-Gesang“. Nur die Geschenke fehlten ein wenig, doch Michael bekam von Peter noch die Angelrute geschenkt, die schon 2,5 Jahre durch Afrika gefahren war, und eine bewegte Vergangenheit hinter sich hat.
Werni hat nun den Zündschlüssel von seiner Estafette für rund 1 Monat im Sand vergraben!!!
Nun sind „Ferien“ angesagt: Geniessen, neue Ideen für die Weiterreise sammeln, grosser Service am Bus durchführen (Bremsen nachstellen und kontrollieren, Schmiernippel nachfetten, usw), Solarpannels organisieren, mit Michael fischen, Fische und Fleisch grillieren, im warmen Meer baden, Sandburgen bauen, Muscheln suchen, Sonnencreme einschmieren, Bart abschneiden, Lesen, Drachen steigen lassen, Lassis trinken, Alkohol konsumieren, Badminton spielen, Eisvögel beobachten, Sternschnuppen gucken, Karten spielen, Sonnen- und Monduntergänge im Meer geniessen, Affengebrüll lauschen, den Touristen zuschauen, nicht oder trotzdem joggen gehen, fein essen, Sonnenaufgänge bewundern, mit den „Overlanders“ schwatzen, den Urwald bestaunen, Flughunde suchen, am Strand spazieren, Steine sammeln, unter Kokosnusspalmen sitzen und warten bis die Nüsse runterfallen,auf den nächsten Durchfall warten (oder doch lieber nicht), die Raubvögel am Horizont bestaunen (Milane und Weisskopfadler), Schildkröteneier und Schildkröten suchen, Geckos und Eidechsen beobachten, Giftschlangen aufschrecken, nach Tigern und Leoparden Ausschau halten, den verrückten, heiligen Kühen am Strand zusehen, Schweine füttern, den Schwalbenflug beobachten, Uno und Memory spielen, puzzeln, solarduschen (selten!), vor dem Frühstück Wellen surfen, im 25 Grad warmen Meerwasser baden, Sternschnuppen und Sateliten zählen, Weltkarte ausbreiten, Reisekontostand begutachten, am Brunnenloch Wasser hochziehen, nochmals einen Café trinken, auf den Wasser, Bier- und Weinhändlerhändler warten, im Dorf frische Brötchen holen, beim „Italiener“ Pizza bestellen, das Getöse der Brandung lauschen, im Schatten sitzen, ab und zu schlafen, Feierabend-Bier nach Sonnenuntergang geniessen, nachts träumen, keinen Sonnenstich einfangen, sich mit Sonnencreme einschmieren, Finger- und Fussnägel schneiden, Brennholz suchen, fotografieren, Karten schreiben, Flaschenpost suchen, Erlebnisse aufschreiben, Seesterne am Strand suchen, kleine Krabben jagen, morgens den ersten Fussabdruck in den Sand drücken, Abfall abfackeln, die Fischerboote am Horizont verfolgen, mit dem Roller zu dritt ins Nachbarsdorf flitzen, im Yogasitz auf neue Erkenntnisse warten, im Kopfstand die Welt betrachten, am Morgen nicht aufstehen, die diversen Elektrogeräte aufladen, an die Daheimgeblieben denken, den Tag viereinhalb Stunden vor den Schweizern beginnen, neue Reisepläne schmieden,…………nur nicht arbeiten!!!!!!!!

8 Gedanken zu „Verschollen und gestrandet in Agonda/Goa

  1. houhouhou liäbi flückigers,
    isch jo unglaublich, was ihr do machet!!! mega cool… =o)
    wünsche eu vo herze wiiterhin viel glück und spass, chömed gsund und munter wieder hei!
    ps: weeeeneeee, dä supi bliibt bis ende 2014! git auso umä gäng dä scho wieder chli ztue… hihihi! nöd dasses z’züri a luute müüler fähle würdi, aber du fählsch mir aso scho ziiemli! freu mi mega, wenn’d wieder do bisch… =o)
    grüässli tom

  2. Wenn man sich’s mal bewusst macht, WO ihr jetzt seid, WIE ihr da hingekommen seid, WAS ihr bis dahin alles gesehen und erlebt habt, und WER euch da hin gebracht hat… dann ist das eigentlich der OBERhammer. Chapeau.
    Wir wünschen euch wunderschöne Ferien!

  3. Hallöchen Ihr Lieben
    Erleichtert habe ich nach zwei Wochen Funkstille Euren neusten Bericht gelesen. Ich werde auch heute wieder nach der Chorprobe für Euch bei der Mutter Gottes eine Kerze anzünden und um weiteres gutes Gelingen Eurer Reise bitten.

    Geniesst Eure Ferien im warmen Goa während wir an Euch denken und brav Schnee schaufeln! Candy reist übrigens Anfang Februar für einen Monat nach Goa. Vielleicht gibt’s ein Treffen, wäre doch super!

    Ich wünsche Euch weiterhin alles Liebe
    Anita

    1. Liebe Anita
      danke fürs Kerzen anzünden und an uns denken! Wir genieesen es wirklich hier an diesem wunderschönen Flecken Erde!
      Tschüss

  4. Sali zäme
    Wir haben uns über das Telefon von Silvana gefreut speziell war natürlich, dass ihr von Goa angerufen habt und dann erst noch am Hilari-Sonntag. Candy konnte leider nicht am Hilari teilnehmen, da es ohne Sivana keinen Spass macht. Wir hoffen Euch in Goa zu treffen. Wir sind vom 5. bis 27. Februar in Majorda und wie folgt zu treffen/kontaktieren :
    Adresse : Tony Pereira, house no. 269/1, Beach Road, Majorda
    Festnetz : 0091 / 8322881132
    Mobil Tony : 9657 9553 52
    Mobil Tochter von Tony – Miriam : 9822 9613 58 – e-mail : miriam_pereira@yahoo.co.in
    Lieber Grüsse und alles Gute im schönen GOA
    Candy und Röbi

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