Rückblende Ajanta/Elora-Caves/Lonar Crater

Bevor wir nun da in Goa uns direkt am Meer niedergelassen haben, sind wir vor Mumbay (Bombay) quer ins Landesinnere gestochen. Die Distanzen, die man bewältigen muss, sind enorm, die Strassen mehr oder weniger schlecht und recht. Tagesetappen von mehr als 250km sind schon strapaziös-Hitze im Auto, Einkaufen, Nachtlager finden.

Zuerst besuchten wir die Ajanta Höhlen, budistische Tempelanlagen, die in mühsahmer, jahrelanger Arbeit aus dem Felsen rausgeschlagen wurden. Wie man auf den Fotos sehen kann. Die Höhlen liegen eingebettet in einer wunderschönen Landschaft, hufeisenförmig an einem Flusslauf angeortnet.

Nach diesen unvorstellbaren, prächtigen Kunstwerken (Die Höhlen wurden 200-500 Jahre n.Chr.) errichtet, beschlossen wir einen Abstecher zu einem Meteoriteneinschlag, zum Lonar Krater zu machen, er lag ja nur „150km“ in die „falsche“Richtung“. Dieser Krater ist ein Geheimtip, wird nur von wenigen Touristen besucht. Wir erreichten ihn am frühen Nachmittag, begeistert bestaunten wir den Krater mit seinem blaugrünen See (Kraterdurchmesser ca.2km, eingeschlagen in Basaltgestein, See ca. 170 Meter tief, stark alkalisch, wunderschöne Vegatation mit Vögeln , Affen und Fledermäusen.). Der Meteoriteneinschlag ist der grösste „Felseinschlag“ der Welt. Wir übernachteten direkt am Kraterrand, stiegen am nächsten Tag in den Krater hinab und verbrachten den ganzen Tag in ihm. Wir entdeckten blühende Bananenplantagen und andere tiefgrüne Felder, ein Bauer erklärte uns die Namen der Pflanzen und Früchte. Nach diesem anstrengenden Tag kletterten wir vor Sonnenaufgang aus dem Krater, schliefen schnell beeindruckt von all dem Erlebten ein.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Aurangobad, bestaunten eine uralte Wasserfassung in der Stadt und stellten  die Estafette vor den Höhlen bei  Aurangobad auf. Wir genossen den Sonnenuntergang über dieser Stadt, sprachen noch mit ein paar einheimischen Studenten und schliefen friedlich die ganze Nacht. Am Morgen besichtigten wir die Höhlen von Aurangobad, auch Meisterewerke, doch im Gegensatz zu Ajanta und Elora nicht so berühmt.

Gegen Mittag tukerten wir die 30 km nach Elora, stellten  die Estafette im Park eines Hotels auf und machten uns auf den Weg zu den Elora Caves. Diese Höhlen gelten als die grössten Meisterwerke dieser Art, im Gegensatz zu Ajanta Caves sind diese Höhlen nicht nur budistischer Art, sondern auch dem hinduistischen Glauben gewidmet. Zentral gibt es einen Tempel, es ist unfassbar dass dieser Tempel durch Menschenhand aus dem Stein gemeisselt wurde.(ca. 1700 Arbeiter in 150 Jahren). Seht die Bilder auf dem Blog oder sucht Ajanta und Elora im Internet- sehr interessant!!!

Nun hatten wir aber genug vom ewigen rumfahren- stachen über Poona (Bagwan lässt aus dem Jenseits grüssen) ans Meer und erreichten nach einer schönen Fahrt mit idillischen Nachtplätzen am 16.Januar abends die Küste des arabischen Meers bei Rantangiri. Wir fanden für unsere Estafette einen, wunderschöner Platz direkt vor dem Strand- Michi und Werni stürzten sich mit dem Sonnenuntergang ins Meer. Nach 2,5 Monaten und dem letzten Bad am Schwarzen Meer!!!

Am 17. Januar fuhren wir noch die letzte Etappe durch Goa nach Agonda, wo wir leider erst nach Sonnenuntergang uns bei den „Overlanders“ direkt am Meer aufstellen konnten. Michael feierte seinen 6. Geburi mit einem leckeren Nachtessen im Restaurant.

Hier am Agonda Beach möchten wir uns rund 1 Monat vom rumfahren erhohlen, neue Reisepläne schmieden, übers Leben nachsinnen usw.!!!

In Indien haben wir nun rund 3500 wunderschöne, mit vielen Eindrücken bespickte Kilometer zurückgelegt.

werni & silvana & michi

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