Hampi -ein zerfallenes Königreich

Freitag 23. Februar 2013

Endlich haben wir uns vom Meer losgerissen und die Anker gelichtet. Wir haben eine wunderschöne, intensive Zeit hier in Goa verbracht, viele neue Kontakte geknüpft und uns mit  anderen „Overlanders“ ausgetauscht.

Nach genau 6 Monaten Reisezeit sind wir nun in Hampi , ein zerfallenes Königreich mit Tempelanlagen, eingebettet in einer imposanten Gesteinslandschaft . Da die Einfallsstrasse nach Hampi verstopft war, mussten wir einen Umweg fahren und waren plötzlich auf der anderen Flussseite gegenüber von Hampi. Dies hat sich als Glücksfall erwiesen. In Hampi selbst werden zur Zeit alle touristischen Einrichtungen zerstört (Restaurants, Basare,Guesthouses). Auf der anderen Flussseite befinden sich schöngelegene Gouesthouses, von denen man mit kleinen Booten bequem Hampi erreichen kann und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten mit dem eigenen Roller oder dem Tuk-Tuk besuchen kann. Wir haben einen wunderschönen Standplatz inmitten von Reisfeldern und imposanten Gesteinslandschaften nahe der Bootsanlegestelle gefunden. Wir besuchten nachmittags die zentrale Tempelanlage Virupaksha  mit der Tempelelefantendame Lakshmi. Michael war kaum mehr wegzukriegen. Zurück auf der anderen Seite kletterten wir auf riesige Felsblöcke  und bestaunten den Sonnenuntergang .

Was es heisst inmitten von Reisfeldern zu schlafen, habe ich in der ersten Nacht hier in Hampi erfahren. Froschgequake von Sonnenuntergang  bis Aufgang, Echos zurückhallend von den Steinen, ein Monsterkonzert mit ca. 90 Dezibel – ich habe kein Auge zugemacht, Michael hat geträumt er wäre ein Storch!

Nach Frühstück zurück nach Hampi, das morgendliche Bad der Elefantendame hatten wir schon verpasst, dafür kamen wir gerade rechtzeitig zur Morgentoilette- sich herausputzen und schminken.

Mit dem Tuk-Tuk besuchten wir in ca. 3 Stunden alle Sehenswürdigkeiten, es war heiss und eindrücklich. Am Fluss entlang besuchten wir noch weiter Tempel und müde bestiegen wir das Boot zurück .

Ein Monsterkonzert war uns genug und flüchteten mit unserer Estafette zum wunderbaren Stausee, ein beliebtes Ausflugziel der Touristen, die mit ihren gemieteten Rollern die Gegend unsicher machen.

Wir bestaunten die riesigen Gesteinsformationen im Mondlicht, der grosse Stausee glitzerte, die Affen huschten über die Felsen- seltsame Geräusche durchdrangen die Stille- nur grünfunkelnde Augen konnten wir nicht entdecken (es soll hier auch Tiger geben, erzählen die Einheimischen).

Den dritten Tag verbrachten wir am See, den ganzen Tag herrscht hier reges Touristentreiben.

Am späten Nachmittag kletterten wir die 600 Stufen zum Hanumantempel empor, brachten den Affen Bananen und zückten die Kamera für  den obligatorischen Sonnenuntergang. Zurück an unserem Standplatz am See hatten wir Zeit bei einem Bier unter Sternenhimmel für unser Freunde (Skype-Email-Facebook) im Internet: Nun geniessen wir noch 2 Tage an diesem See(heute steht die Vollmondnacht vor der Estafette-Türe!!! Wow- let’s enjoy!!!

Auch können wir noch über neue Wege hier in Indien träumen.

Einen Sternengruss- geniesst die Vollmondnacht!              Werni&Silvana&Michi

 

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