Maharashtra – Madhya Pradesh – Ashram von Gandhi (Sewagram) 5.3. 2013
Nach Adilabad (Bundesstaat Maharashtra) fahren wir auf einer Strasse, die den Namen Highway überhaupt nicht verdient…nicht mal Strasse ist der rechte Ausdruck!! Es ist eine schreckliche Strecke die eigentlich nur aus Schlaglöchern besteht und wenig Teer. So etwas gab es nicht mal in Pakistan. Die Fahrzeuge sind gezwungen den besten Weg kreuz und quer auf dieser Bahn zu finden. Ein paar mal ist unsere Estafette zusammengestaucht worden, da nicht allen Schwellen, Gräben und Löcher rechtzeig auszuweichen war. Wir kommen nur langsam voran und das Fahren ist total anstrengend. Vor Nagpur, nach ca. 200 km schlafen wir vor einer Highscool auf dem Parkplatz und essen und rätseln, was bloss mit dieser Strasse geschehen war. Am morgen entdeckt Werni, dass eine der vorderen Federn gebrochen ist, also steuern wir ein Garage an.
Wir verbringen den ganzen Tag in der Garage. Werni muss hart arbeiten und den Mechanikern auf die Finger schauen, was sie so alles anstellen mit dem Auto. Michael ist es überhaupt nicht langweilig. Entweder spielt er mit den Schulkindern, mit dem kleinen Hund, schaut dem Reparaturgetue zu oder malt.
Ich darf einen Blick in die Schule werfen, unterhalte mich mit den Schülern und geniesse es, nicht viel zu tun, gehe einkaufen und sorge für gute Laune;-))
Das Schönste auf der Strecke nach Jabalpur sind die Gehöfte, Häuser und die Natur.
In der Nähe von Wardha wollen wir in Sewagram den Ashram von Gandhi (Baba Kuti) sehen. Er und seine Frau lebten zeitweise hier. Es ist beeindruckend an so einem Platz zu verweilen und die Räumlichkeiten anzuschauen, wo so ein grosser Mann gelebt hat. Auch seht ein Baum auf dem Anwesen, den Gandhi gepflanzt hat.
Silvana&Werni&Michael
Liebe Silvana,lieber Werni, lieber Michi,
schon lange habe ich es nicht mehr geschafft, den Rechner „rechtzeitig“ zu starten, um mit euch zu telefonieren.
Als Entschuldigung muss unser baldiger Umzug herhalten. Momentan stehen überall Kisten rum, teils noch leer.
Am 23.3. ist dann unser Umzug geplant. Also rechtzeitig vor Ostern haben wir es geschafft.
Langsam ist auch bei den Bauarbeiten ein Ende abzusehen. Küche ist eingebaut, Bad fast auch. Der Maler wird morgen fertig und dann sind nur noch die Holzböden zu schleifen und zu ölen. Naja mal abgesehen von fehlender Deckenbeleuchtung, Gardinenstangen und so weiter.
Sebastian geht seit heute bereits in den neuen Kindergarten und will wissen, ob es in Indien auch Erdbeben gibt und wo ihr steckt, wie lange es bis zu eurer Rückkehr dauert ……
Elisabeth bewundert ihren grossen Bruder und sagt wos langgeht, zumindest versucht sie es. 😉
So nun müssen wir aber dringend ins Bett. Ganz liebe Grüsse und lasst es euch gutgehen, ab Ostern haben wir vermutlich auch den Rechner wieder mal zu richtigen Zeit an.
Wir vermissen euch
Jan, Connie und Elisabeth und Sebastian