29.07
Weiter geht’s nach Voronezh. Rund 580 km. Zuerst geht es Richtung Volgograd, eine fruchtbare Ebene mit riesigen Feldern, die Strassen sind zeitweise schlecht, viele Unebenheiten von den unzähligen Lastwagen. Doch nach der Abzweigung nach Voronezh verändert sich das Bild, die Strasse ist gut, es hat wenig Verkehr, wir kommen zügig voran. Bald knacken wir die 28‘000 km Marke, noch rund 3000 km liegen vor uns. Zwischendurch regnet es in Strömen, es ist richtiges Reisewetter. Anfangs Voronezh biegen wir in die erste Raststädte ein, Bus aufstellen, etwas kleines ,,köcherln“. Heute haben wir wieder richtig im Estafette gehaust, Silvana hat auch zu Mittag leckere Nudeln mit Poulet aufgetischt. Unterwegs haben wir noch bei einer einsamen Kirche unseren Wassertank aufgefüllt, „gesegnetes Wasser“, der Kaffee morgen wird er besonders munden? Fahren macht müde, wir gehen alle zusammen früh schlafen, morgen weiter nach Kursk. In Voronezh besuchen wir noch ein riesiges Shoppingzentrum, kaufen noch ein paar Souvenirs. Auch gibt’s „Free WiFi“, e-Mail checken, Fotos auf Blog laden. Noch 250 km nach Kursk, dann geht es schon bald an die russisch-ukrainische Grenze nach Kiew. Die letzte Nacht in Russland verbringen wir rund 100 km vor der ukrainischen Grenze. Was uns aufgefallen ist in Russland, die russischen Automarken wie Lada, Moskovitsch und Kamaz sind mehrheitlich verschwunden, es gibt viele neue meist europäische Fahrzeuge, darunter viele Luxuskarossen. Auch die Lastwagenmarken heissen hier Renault, Volvo, Man oder Mack, russische Kamaz sind nur noch selten zu sehen. Die Russen sprechen kaum Englisch, sind meist kurz angebunden, ein Lächeln sieht man selten- kommt das etwa vom „Vodka-Saufen“ ? Heute am 31. Juli sind wir in die Ukraine eingereist- Kiew wir kommen!
Werni&Silvana&Michi
