Ukraine- Polen-Tschechien

8.8.13 Heimwärts

Die Ukraine bleibt uns als „Durchfahrland“ in Erinnerung bestückt mit vielen Störchennestern und Sonnenblumenfeldern….Über Kiev, dann L`viv (Lemberg) haben wir das Land mit rund 1000 km mehr auf dem Tacho und einem kurzen Stopp in der Hauptstadt, (Besuch des 100m hohen Siegesmonument (Russ. 2Welt-Kriegsdenkmal)  und des berühmten Kirchen- und Klosterkomplex „Lawra“) , einem Schlafstopp nach Kiev bei einer Autobahnraststätte, einem Schlafstopp bei einem idyllischen See ca. 20 km vor der polnischen Grenze, bei Przemysiv verlassen und haben Polen erreicht.

Die kyrillische Schrift von Kirgistan bis in die Ukraine hat uns grosse Mühe bereitet aber auch zum rätseln und entziffern animiert….Das R = P, B = V, das Y = spiegelverkehrtes N, das Z = ein spiegelverkehrtes 3 u.s.w. Mit dem Eintritt in Polen war nun Schluss damit, auch waren wir ein bisschen erleichtert.

Polen ist ja gar kein ärmliches und rückständiges Land, wie wir geglaubt haben, sondern sehr modern. Die Strassen sind ausgezeichnet und was ich noch nie gesehen habe – die vielen Lärmschutzwände entlang der Hauptstassen haben sogar automatische Tore, welche die Einfahrt zu Häuser oder Wohnquartieren erlaubt….

In Krakau besichtigen wir die Wawelburg mit den prächtigen Kirchen, in welchen Könige begraben sind und Johannes Paul der II Bischof war. Was nicht alle wissen, aber Inder schon, dass hier einer der sieben Steine liegt, welcher Shiva geworfen hat (einer liegt noch in Rom, Jerusalem, Mekka und Varansi  … und….weiter lesen im Internet (Google: Der Stein des Wawel) . Und an der Stelle, wo weit unter dem Fundament des Schlosses der Stein liegt, kann man oberhalb die Wand berühren und so die Energie in sich aufnehmen, welches  von diesem Stein ausgestrahlt wird, belegt durch wissenschaftlichen Untersuchungen. Während Werni diese Kraftstelle sucht, bewundern Michael und ich das berühmte und streng bewachte Bild von Leonardo da Vinci „die Dame mit dem Hermelin“.  Als die energiegeladene Stelle geortet war, tanken wir alle zusammen soviel wie möglich davon und verlassen die Burg wieder.

Wir fahren weiter nach Tschechien über Olomouc in Richtung Brno (Brünn). In Stary Jicin, ca. 120 vor Brno schalten wir bei einem gepflegten Motorestaurant einen weiteren Schlafstopp ein. Am späten Morgen besichtigen wir bei schönstem Sommerwetter die Brünner Altstadt. Auf dem Programm stehen die spontane Besichtigung der Kapuzinergruft mit luftgetrockneten Leichen, darunter auch der  „Ritter Trenk“ (Werni hat sie entdeckt), die Peter – und Paulkirche, dort steigen wir auf den Kirchenturm, und Michael findet Zeit für das berühmte Experiment mit der Münze auf der Tramschiene, 3 Strassenbahnen malträtieren sie: Wir besuchen. die Dreifaltigkeitssäule, den Barockbrunnen in mitten des alten Marktplatzes. Leider hatte ausgerechnet am Montag die Untergrundwelt von Brünn geschlossen. Da wären unterirdische Gänge und Kanäle zu besichtigen gewesen, die früher zum alten Marktplatz gehörten, ein einzigartiges Aufbewahrungs- und Kühlsystem für das Gemüse. In dieser Hitz sicher eine Wohltat…tjach…man kann nicht alles haben;-))

Wir beschliessen nicht über Bratislava zu fahren, sondern direkt Wien anzusteuern.

Mit einem Schlafstopp im Weingut (grüner Veltliner wird dort gehegt und gepflegt) vor den Toren von Wien sind wir nun schon mitten in Österreich. Wir besuchen erst das berühmte Hundertwasserhaus und anschliessend fahren wir zum Zentralfriedhof, wo die liebe Mjriam (Gotte von Ladina) begraben ist.

Jetzt sind wir in Unterwolfsbach bei Sabine und Peterle…“August der Reisewagen“ sei an dieser Stelle erwähnt. So ein ruhiger, erholsamer Ort mit selbst angelegtem, grosszügigem Badesee und Ödschablick. Einfach schön..viele Dank an die Beiden! Es geht weiter zum Mondsee, wo wir noch ein paar Tage sein wollen, um dann zu unserem „lieben Vaterland“ zurückzukehren. Der Schulanfang von Michael ruft.

Am 19.7.13 sind wir von Almaty Kasachstan losgefahren und haben Kasachstan, Russland, Ukraine,Tschechien und Polen westlich durchquert und seit gestern, den 6.8.2013 Österreich erreicht. Die 30′ 000 km haben wir nach Krakau geknackt. Viel zu schnell war die 7000 km Durchreise – nur einen flüchtigen Blick auf diese unbekannten, grossen Länder und….eigentlich könnten wir uns gut vorstellen noch eine einjährige Extrarunde einzulegen – Oman, Afrika…nochmals Kirgistan.. (aber genauer)… Myanmar ..Ostasien …so viele schöne Länder gibt es doch zu sehen und zu entdecken!! Wir werden sehen…….

Die Wandervögel

 

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