Von Istanbul nach Safranbolu

Tja, Istanbul ist eine irre Stadt, überhaubt ist die Türkei ein irres Land !!D

Die Türkei weist nach unseren Recherchen ein Wirtschaftswachstum von ca.6% auf, da müssen sich alle westlichen Industriestaaten die Nase reiben und mal leer schlucken!!

Doch auch hier ist die Zweiklassengesellschaft klar erkennbar. Es gibt ganz viele arme Leute, aber auch die Andern, die zu Geld gekommen sind (Durchschnitliches Einkommen ist bei nur ca. 600 Lire, rund 300 sFr).

Viel Geld wird in den Stassenbau gepummt, sogar die „gelben Strassen“ sind meist neu geteerte 2-spurige, richtungsgetrennte „Autobahnen“. Die Esswaren sind extrem günstig, Gemüse in Hülle und Fülle (Bsp. 1kg Karrotten  ca. 50 Rappen, Pepperoni, Tomaten ebenso), einzig Alkohol und Benzin sind überdurchschnittlich teuer, es gibt hier auch fast nur Diesel und LPG betriebene Autos.

Auch mit dem Müll ist es leider fast so schlimm, wie in Bulgaren und Rumänien.

Nun aber zurück zu unserer Reise..

Nach Istanbul erreichten wir den malerischen Camping Yesim direkt am Strand gelegen, bei Akcakese. Wir erholten uns eine Woche mit schwimmen, Fischli fangen (mit Fischermeister Michael), Fisch essen, Wäsche machen, mit Gesprächen und  Pferden zuschauen, die über den Strand gallopierten -aber Achtung!!! Letztes Jahr wurde einer Frau die Brust abgebissen, die ihr Badetuch verteidigte!!! Unter einem Bungalow hatte eine Hündin ihre sieben Jungen versteckt. Auch haben wir einen türkischstämmigen Deutschen (Engin) kennen gelernt, von dem wir sehr viel über die Türkei erfahren haben.

Die grosse Überraschung war Paul und Monika, die am gleichen Tag auf dem Camping eintrafen. So ein Zufall…wir sehen die Thurgauer wieder, wie schön! Am Samstag fand ein Geburtstagsfest im Restaurant statt, mit türkischer Volksmusik und Geburtstagskuchen für alle.

Am Montagabend um 18.00 Uhr verlassen wir den Camping Richtung Sile, wo wir gemeinsam mit Engin die Autowerkstätten aufsuchten, um der Estafette neue Hinterbeine (Stossdämpfer) einzubauen. Um 21.00 Uhr assen wir schon zusammen türkische Pizza in Sile. Danach verabschiedeten wir uns und wir übernachteten am langen Sandstrand von Kumbaba bei Sile. Am nächsten Morgen fuhren wir los nach Akcapoca. Über Pässe führte der Weg an riesigen Haselnussplantagen vorbei, die ganze Hügelketten überzogen (das Nutellaland-Nutella lässt grüssen, wer hätte das gedacht – von hier kommen praktisch alle Haselnüsse her).

Akcapoca ist eine Grossstadt mit einer modernen Moschee (alles etwas eckig, statt rund). Wir fanden einen Parkplatz direkt am Meer, wo wir übernachten konnten. Am nächsten Tag ging es weiter nach Safranbolu – Weltkulturerbe der Unesco.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert