Von Kappadokien zum Nemrut Dagi

Nach einer Woche „99Luftballons“ melden wir uns wiedermal. Wir sind in drei Etappen zum Nemrut Dagi gepilgert.

Die erste Nacht haben wir in einer Oase (im Garten eines sehr freundlichen Mannes verbracht). Äpfel,Gemüse, Nüsse, frisches Quellwasser, Peperoni und Tomaten. Eigentlich ein Ort zum länger verweilen – ein Paradies! Dann gings weiter nach Gölbasi, wo wir auf einer Passhöhe einen wunderschönen Platz mit eigener Quelle fanden. Am nächsten Tag erreichten wir den Nemrut Dagi, Unesco Welterbe.

Dieser  ca. 2200 m hoher Berg beherbergt angeblich das Grab eines Königs, das man aber nicht gefunden hat, und auch nicht mehr sucht. Der Berg selber hat eine runde Kuppel aus runden Kieselsteinen, und in östlicher und westlicher Richtung bewachen das Grab überdimensionale Götterstatuen – Tier und Menschenfiguren.

Leider war das Wetter nicht sehr gut, die Aussicht zum Euphrat  und den anderen Gipfeln mässig. Unsere Estafette hat den Aufstieg zum Gipfel nicht geschafft. Ca 20 km mit bis zu 11% Steigung. Wir haben aber auf halber Strecke einen schönen Übernachtungsort gefunden. Mit einem Bus sind wir zum Nemrut gefahren.

Nach einer windigen Nacht mit kleinem Feuer und prächtigem, imposantem Sternenhimmel, weckte uns die Sonne.

Am nächsten Tag gings weiter. Wir wollten den Euphrat mit der Fähre überqueren  Michi war strikte dagegen – er befürchtete, die Fähre könnte sinken). Nachdem wir rund 30 km in die falsche Richtung gefahren waren, erreichten wir das Ferry Boat.

Die Fähre kannte keinen Fahrplan – man wartete, trank Chai (Tee) und Michi hatte Zeit zum Fischen.

Werni&Michael&Silvana

 

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