Kingfisher…Kingfish…und Kingfisherbier Agonda 12. Februar
Halli hallo allerseits
Es ist schön in Agonda früh aufzustehen, einen feinen Nescafe -man gewöhnt sich an alles 😉 zu trinken, den Sonnenanbetern im Yogasitz, die sich frühzeitig am Strand positioniert haben, den sportlichen Joggern, den Wellen und der aufgehenden Sonne zuzuschauen (die Temperaturen sind dann angenehme ca. 23 Grad.), nach dem Frühstück sich einen „Schwumm“ zu gönnen und bei den ersten Sonnenstrahlen den Körper trocknen zu lassen – die Schwalben fliegen dann geschickt über dem Strand und es macht Spass ihren Flug zu verfolgen.
Manchmal müssen wir vor dem Frühstück erst einkaufen gehen – mit dem Roller geht das ruckzuck. Schon hat man ein feines Yogurt in einem Tonkrüglein und frisches Brot auf dem Tisch – alles in allem 2 Brote, 2 halbliter Beutel Milch und 1 Yogurt kostet es je 100 Rupi, also mit 1.60 Franken ist man voll dabei. Wenn man später einen kleinen Spaziergang macht in Richtung Wald, um sich einen schönen Toilettenplatz auszusuchen, sieht man oft eins bis zwei Kingfisher, die sich im nahen Fluss aufhalten (leider ist am Flussufer auch viel Plastikmüll zu sehen-ein übles Thema in Indien!!) . In Indien haben wir schon so viele (eine grosse und kleine Art) Eisvögel gesehen und trotzdem ist man jedesmal entzückt ab ihrem Anblick. Michael vergnügt sich mit andern Kindern (den „Schwedenkindern“ und Klara aus Deutschland) zwischen den grossen, runden Steinblöcken verschiedene Fische und anderes Getier zu beobachten und auch zu fangen, um sie dann später nach genauesten Untersuchungen und Diskussionen wieder frei zu lassen.
So langsam gegen zehn Uhr steigen dann die Temperaturen und man versucht sich dann im Meer, mit Ballspielen, surfen, Wasserkämpfe und Wellenhüpfen, abzukühlen. Im Moment hat es vier Hunde auf dem Platz und die sind total gute Schwimmer und machen bei den Ballspielen voll mit, zum Gaudi von Allen. Um die Mttagszeit herum ist man dann ziemlich schlapp, da das Thermometer schon auf mindestens 35 Grad im Schatten klettert und man isst etwas Weniges evt. ein Kingfisherbier dazu. Am Nachmittag hält man sich am besten im Schatten auf, geht in ein Restaurant mit WIFI, macht ausgiebig Siesta im Bus oder erledigt sonst so verschiedenes. Z.B einen Kerosinkocher kaufen, weil gerade das Gas ausgegangen ist. Das natürlich in Goa, wo LPG zum nachfüllen fast nicht zu finden ist, ausser man fährt fünzig Kilometer nach Margao, der nächsten grossen Stadt.
Am Abend wenn die Sonne untergeht, machen wir öfters Feuer und bruzeln was Feines. In der nächsten Stadt kann man ein Kilo Rindsfilet für 390 Rupis – umgerechnet ca. sechs Franken oder feinen Fisch z.B den Kingfish (zwei Grosse) für 500 Rupis – umgerechnet fast 10 Franken kaufen.
silvana&werni&michi